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Floriansjünger auf Brettern: Deutsche Meisterschaft auf der Piste und in der Loipe

Ruhpolding. Drei Tage wetteiferten rund 350 Feuerwehrmänner und –frauen aus der gesamten Bundesrepublik um Meisterehren. Die Chiemgau-Arena und der Unternberg waren Schauplatz für die Internationalen offenen 18. Deutschen Feuerwehr-Ski-Meisterschaften. In der Loipe und auf der Piste wurden die schnellsten Floriansjünger auf Skiern ermittelt. Dabei schnitten die heimischen Feuerwehren und ihre Skiasse am besten ab. In der Königsdisziplin, dem Riesenslalom, siegten Andreas Bräunlinger vor Leo Wembacher und Bernhard Fegg – alle von der Feuerwehr Berchtesgaden. Die Plätze 4 bis 6 belegten Kameraden der Feuerwehr Schneitzlreuth. Bestplatzierter aus dem Landkreis Traunstein war Andreas Bauer von der Feuerwehr Oberwössen auf dem 8. Platz. Valentin Hartwig von der Feuerwehr Kammer wurde 10. In der Riesenslalom-Damenwertung siegte Claudia Rasp von der Freiwilligen Feuerwehr Berchtesgaden vor Christina Scheuer (FF Kammer) und Jana Schwäblein (FF Oberalba).

Auch in der Mannschaftswertung hatten die heimischen Feuerwehren die Nase vorne und sicherten sich die ersten Plätze. Das Riesenslalom-Team der Feuerwehr Berchtesgaden siegte vor den Floriansjüngern aus Schneitzlreuth und dem Trio der Feuerwehr Wegscheid. Die Plätze 4 bis 6 erkämpften sich die Teams der Feuerwehren Kammer, Oberwössen, Eisenärzt und Siegsdorf. Die Mannschaft der ausrichtenden Feuerwehr Ruhpolding wurde Zehnte des Mannschaftswettbewerbs. Beim Riesenslalom gingen insgesamt 186 Teilnehmer an den Start.

Spitzenplatzierungen für die heimischen Florianjünger gab es auch in den einzelnen Alterklassen des Riesenslalomwettbewerbs: In der Altersklasse „Herren 61“ (bis einschl. Jahrgang 1960) siegte Richard Reinberger (FF Bayerisch-Gmain) vor Wolfgang Buchner (FF Siegsdorf) und Hans Schindler (FF Freilassing). Bei den „Herren 51“ (Jahrgang 1961 bis 1970) siegte Johannes Pfnür (FF Berchtesgaden); Dritter wurde Walter Bauer (FF Oberwössen), Fünfter Johann Knöger (FF Kammer). Bei den „Herren 41“ (Jhrg. 1971-1980 standen Leo Wembacher (FF Berchtesgaden) vor Bernhard Fegg (FF Berchtesgaden) und Christian Eder (FF Schneitzlreuth) auf dem Siegerpodest. In der Gruppe der „Herren 31“ (Jhrg. 1981-1990) war Andreas Bräunlinger (FF Berchtesgaden) 1. Sieger vor Valentin Hartwig (FF Kammer). In der Wertungsklasse „Männliche Jugend“ siegte Jonas Kröger von der Feuerwehr Kammer. Den Auftakt der viertägigen Feuerwehr-Meisterschaften machte ein Nachtsprint über 1000 Meter in der Chiemgau-Arena. Von den 36 Startern waren die Andreas Sossau (5. Platz), Martin Daubner (7. Platz) und Stefan Ramstötter (10. Platz) – alle Drei von der Feuerwehr Eisenärzt – die Bestplatzierten aus der Region. In der Wertungsklasse „Schüler männlich“ siegte der 14-jährige Anian Sossau aus Eisenärzt. Er hatte jedoch nur einen einzigen Mitkonkurrenten.

Beim Skilanglauf über 10 Kilometer (freie Technik) ging Berchtesgadens 1. Bürgermeister Franz Rasp für die Feuerwehr seiner Marktgemeinde an den Start und holte sich in der Wertungsgruppe „Herren 41“ den Sieg, mit deutlich mehr als einer Minute Vorsprung vor zwei Konkurrenten aus Villingen-Schwenningen und Aalen. Ansonsten gab es beim Langlaufwettbewerb für die heimischen Floriansjünger nicht viel zu holen. Die beste Ausbeute gab es noch in der Altersklasse „Herren 31“. Christian Eder (FF Schneitzlreuth) wurde Vizemeister vor Bernd Jahrstorfer (FF Ruhpolding), der den 3. Platz belegte. In der Mannschaftswertung des Langlauf-Wettbewerbs holte sich das Team der Feuerwehr Schneitzlreuth die Bronzemedaille vor den Gastgebern der Feuerwehr Ruhpolding.

Die Siegerehrung und ein Kameradschaftsabend fanden zum Abschluss der Deutschen Feuerwehr-Skimeisterschaften im Kurhaus Ruhpolding statt. Die Siegerpreise – Pokale und Urkunden – überreichten Josef Konhäuser, stellvertretender Landrat des Landkreises Traunstein, Kreisbrandrat Hans Gnadl (Lkr. Traunstein) und Heinrich Waldhutter für die Feuerwehren aus dem Berchtesgadener Land. Hermann Schreck und Dr. h.c. Ralf Ackermann, Vizepräsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes lobten die perfekte Organisation und Ausrichtung der Skimeisterschaften durch die Freiwillige Feuerwehr Ruhpolding. In Anerkennung dafür wurde Bürgermeister Claus Pichler mit der Präsidentenplakette des Deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet. Andreas Stief, 1. Vorsitzender der Feuerwehr Ruhpolding und Ludwig Schuhbeck, Chef des Organisationskomitees, wurden mit der Ehrengabe des Berliner Feuerwehrbärs ausgezeichnet.

Text: Peter Volk

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